Interaktives Theater zur Alkohol- und Drogenprävention

Dank der Organisation durch das Gesundheitsamt Ansbach wurde es den Schülern der 8. bzw. 9. Klassen sowie der Z10 ermöglicht, an einem interaktiven Theaterstück zum Thema Alkohol- bzw. Drogenprävention teilzunehmen.

Zunächst führten die beiden jungen Akteure die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen anhand des 45-minütigen Theaterstücks „Limit“ in das Thema Alkohol ein. Dabei gehen die fiktiven Charaktere Nina und Basti auf eine Party, auf der Basti zunächst Alkohol trinkt, um lockerer zu werden. Im Laufe des Abends geraten die beiden aneinander, vor allem als auch noch Ninas Exfreund auftaucht. Für Basti beginnt das Frustsaufen.

Die 9. Klassen wurden mithilfe des Stücks „Drug Diaries“ zum Thema Drogen geleitet. Hierbei erlebten die Jugendlichen die Charaktere Anna und Ben, welche durch das Musizieren in einer gemeinsamen Band fest zusammengeschweißt sind. Diese Freundschaft bricht allerdings auseinander, als der auch aufgrund der Scheidung seiner Eltern gebeutelte Ben auf einer Party beginnt, Drogen zu konsumieren. Die beiden können sich im Verlauf des Stücks zwar wieder anfreunden, doch lässt auch Anna sich am Ende zu einem einmaligen Drogenkonsum verleiten, welcher so schwerwiegende Folgen hat, dass ihr Sprachzentrum im Gehirn beschädigt wird und sie fortan nicht mehr richtig singen kann, was sowohl ihrem Hobby in der Band als auch ihrem Bestreben, an der Pop-Akademie Berlin aufgenommen zu werden, ein jähes Ende bereitet.

Im Anschluss an beide Stücke sprachen die Schauspieler Franziska Deeg und Gabriel Bär in angenehmer Runde offen mit den Jugendlichen über das jeweilige Thema. Sie gingen auf Gründe für eine Sucht im Allgemeinen ein, thematisierten die Wirkweisen, Symptome nach dem Drogenkonsum und sprachen abschließend in einer Runde ohne Lehrkräfte noch detaillierter über das Thema. So erhielten die Jugendlichen bei diesem besonderen Theater die Möglichkeit, Auszüge aus den Stücken nachzuspielen und zwar mit Alternativen im Verhalten, wie sie auf bestimmte Situationen ohne Alkohol bzw. Drogen besser hätten reagieren können bzw. wie sie selbst reagiert hätten.

Den Schülerinnen und Schülern haben die interaktiven Stücke gut gefallen, sie fanden die nachgestellten Situationen durchaus realistisch und konnten gemeinsam für verschiedenste Lebenslagen alternative Verhaltensweisen aufzeigen und reflektieren.

Text und Foto: Manuela Räder-Barkholz

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